JH 32 Ansichten

Sieverstedts Bürgermeister appelliert an alle Einwohnerinnen und Einwohner, die Chance auf einen Glasfaseranschluss nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. „Amtswerke Eggebek sind der richtige Partner“

Sieverstedts Bürgermeister Finn Petersen ist ein Freund klarer Wort: “Lasst euch anschließen!”, sagt er und appelliert damit an alle Einwohnerinnen und Einwohner seiner Gemeinde sich mit einem Vertrag an dem geplanten Ausbau des Glasfasernetzes zu beteiligen.

„Das ist unsere letzte Möglichkeit, wenn wir nicht vom Rest der Welt abgehängt werden wollen“, sagt der CDU-Kommunalpolitiker und verwendet gleich darauf einen drastischen Vergleich: „Ein Anschluss an das Glasfasernetz ist genauso wichtig wie eine Corona-Impfung.“ Dass er dabei schmunzelt, lässt vermuten, dass er den Satz nicht ganz ernst meint. Tatsächlich bestätigt die Nachfrage, dass Petersen damit nur die Dringlichkeit eines Anschlusses verdeutlichen will.
„Es kann doch kein Zweifel daran bestehen, dass wir auch in Sieverstedt ein Glasfasernetz benötigen. Überall wurde bereits gebuddelt – nur bei uns nicht. Es wird Zeit, dass sich das ändert“, sagt Petersen und fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Amtswerke Eggebek den Ausbau des Glasfasernetzes in Sieverstedt übernehmen.“ Das sei genau der richtige Partner.
Im März 2021 habe der Geschäftsführer der Amtswerke Eggebek, Lars Fischer, auf einer Gemeindevertretersitzung die Amtswerke und ihr Ausbaukonzept vorgestellt. „Kurz und knackig, so mag ich das“, sagt Petersen.
Natürlich hätte man auch andere Partner für den Ausbau ins Boot holen können, aber: „Die wären alle sehr weit weg gewesen.“ Die Amtswerke würden quasi um die Ecke sitzen und aus der Region kommen. „Besser geht es nicht.“
Allerdings wird das Glasfasernetz in Sieverstedt nur aus-gebaut bei einer Anschlussquote von mindestens 50 Prozent. Denn bei einem Investitionsvolumen von 15 bis 20 Mio. Euro müssen am Ende natürlich schwarze Zahlen stehen. „Deshalb ist es so wichtig, dass sich alle Haushalte anschließen lassen“, betont Petersen.

Leitungen nur auf den ersten Blick gut

Hier und da gebe es Anschlüsse mit bis zu 50 MBit/s. „Das klingt auf den ersten Blick nach einer ausreichenden Leitungskapazität. Aber mehr wird es nicht werden. Und ob diese Leitungen in vier, fünf Jahren auch noch ausreichen angesichts des rasant steigenden Datenvolumens, muss ernsthaft bezweifelt werden“, erklärt der Bürgermeister.
„Wenn wir die Möglichkeiten, die uns die Amtswerke Eggebek jetzt mit dem Ausbau des Glasfasernetzes bieten, nicht nutzen, wird es in den nächsten Jahren keine zweite Chance geben.“

Richard C. Wolf

Amt Oeversee TreeneNet Vermarktung

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind unerlässlich, während andere dafür nötig sind, um externe Medien abzuspielen und uns helfen, diese Website besser auf die Anforderungen und das Interesse unserer Kunden auszurichten. Wir empfehlen daher, für das beste Erlebnis unserer Website alle Cookies zu akzeptieren.